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Wie lange hält ein Batteriespeicher?

Lebensdauer wird zwei-dimensional bewertet: nach Zyklen-Belastung und nach kalendarischer Alterung. Hersteller-Garantien koppeln beide Dimensionen.

Die Lebensdauer eines Batteriespeichers wird zwei-dimensional bewertet: nach Zyklen-Belastung und nach kalendarischer Alterung. Hersteller geben Garantien typischerweise als Kombination aus beiden Dimensionen — etwa „4 000 Vollzyklen oder 10 Jahre, je nachdem, was zuerst eintritt”.

Zellchemie als Treiber

LFP-Zellen erreichen 4 000 bis 8 000 Vollzyklen bei einer Restkapazität von 80 Prozent der Anfangskapazität. NMC-Zellen liegen mit 1 500 bis 3 000 Vollzyklen darunter. Im stationären Bereich überwiegen aus diesem Grund LFP-Konfigurationen.

Was die Lebensdauer beeinflusst

  • Tiefe der Entladung (DoD) — Höhere DoD-Werte beschleunigen die Alterung.
  • Temperatur — Lagerung und Betrieb über 35 °C reduzieren die Lebensdauer überproportional.
  • C-Rate — Sehr hohe Lade- und Entladeleistungen belasten die Zellen stärker.
  • Standzeit-Anteil — Auch ungenutzte Speicher altern. Die kalendarische Alterung läuft unabhängig von Zyklen.

Garantie-Bedingungen prüfen

Garantien sind häufig an Betriebs-Bedingungen gekoppelt — Temperatur-Korridor, maximale C-Rate, regelmäßige Wartung, Logging-Pflichten. Vor Vertragsabschluss gehört das Kleingedruckte gelesen.

Quellen

  1. IEC 62933-2-1 — Performance-Anforderungen
  2. Hersteller-Garantien LFP und NMC, im Mittel 10–15 Jahre
  3. [Quelle offen — Vergleichsstudie zur Zyklenfestigkeit, bitte aus offizieller Lieferung ergänzen]